Kunstraum Braugasse, Hoyerswerda, 2025
In ihrem Beitrag im Rahmen des Kunstfestivals „LandSchafftKunst X“ verknüpft Alexandra Schlund in der Fotocollage „Fernsicht“ fremde Elemente miteinander: das Eingangsportal eines Berliner Verwaltungsgebäudes bildet den strengen Rahmen für eine alpine Landschaft, die sich in der Ferne zu entfalten scheint. Es ergibt sich eine räumliche Irritation: die vermeintliche Einheit aus dem Bildraum der Fototapete und der konkreten Architektur vor Ort wird durch die Bergkulisse hinterfragt. Foto: Andrea Überlacker, Susanne Wehr
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Raumzeichnung, ca. 10,00 m x 5,00 m x 4,00 m, Gurtbänder, Baumschlingen, Schlosspark, Erlangen, 2024
Schlosspark, Erlangen, 2024
Mein Beitrag für die Gruppenausstellung „Beyond Boundaries“ zum 37. Kunstgeschichts-Kongresses „Bild und Raum“ war eine Installation aus monochromen Gurtbändern. Die in einem Baum-Geviert gespannten Bänder ergaben je nach Standort der Betrachtung verschiedene Kompositionen und Formzusammenhänge. Erst in der Annäherung wurde der künstlerische Eingriff deutlich: die Verspannungen markierten Ausschnitte, umrahmten und teilten visuell die Umgebung. Sie verwiesen auf die Verbindung zu dem oberirdischen sichtbaren sowie zu dem unterirdischen unsichtbaren Teil der Bäume. Unter der Windlast gerieten die Gurte in Bewegung, verdrehten sich und erzeugten einen eigenen Sound.
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